Tilman Valentin Schweiger wurde am 19. Dezember 1963 in Freiburg geboren. Er studierte zunächst Germanistik und wollte Lehrer werden, besuchte dann die Schauspielschule in Köln, sammelte erste Bühnenerfahrungen und übernahm 1991 die Rolle des Jo Zenker in der Kultserie „Lindenstraße“. Fernsehrollen spielte er in der populären Serie „Die Kommissarin“, in „Lemgo“, „Adrenalin“, „Das Mädchen Rosemarie“ und „Die Halbstarken“. „Manta, Manta“ machte ihn beim Kinopublikum bekannt, „Ebbies Bluff“ brachte ihm den „Max Ophüls“-Preis als Bester Nachwuchsschauspieler ein. Mit dem Riesenerfolg „Der bewegte Mann“ stieg er zum Star auf und erhielt den Bambi. Die Hits folgten Schlag auf Schlag: „Männerpension“ (zweiter Bambi), „Das Superweib“, „Knockin’ on Heaven’s Door“ (Darstellerpreis in Moskau) und „Der große Bagarozy“. Für seine erste englischsprachige Rolle in „Brute“ (Bastard) gewann er den Filmpreis als erster „ausländischer Schauspieler“ auf dem polnischen Filmfestival. 2013 erhielt er den Karl-Valentin-Orden, 2014 den „Herbert Strate“-Preis für seine Verdienste um den deutschen Film.

Der deutsche Superstar hat auch in Hollywood Fuß gefasst: Nach seinem Einstand mit „The Replacement Killers“ (The Replacement Killers – Die Ersatzkiller) folgten „Judas Kiss“ (Judas Kiss) mit Emma Thompson, „SLC Punk!“ (Punk!), „Magicians“, Alan Rudolphs „Investigating Sex“ (Investigating Sex – Auf der Suche nach dem perfekten Orgasmus) und Renny Harlins Rennfahrerfilm „Driven“ (Driven) mit Sylvester Stallone und Burt Reynolds. In Steve James’ TV-Film „Joe and Max“ (Joe and Max – Rivalen im Ring) verkörperte Schweiger den legendären Boxer Max Schmeling.

Es folgten „Lara Croft Tomb Raider: The Cradle of Life“ (Lara Croft Tomb Raider: Die Wiege des Lebens), „In Enemy Hands“ (U-Boat: In feindlicher Hand), „King Arthur“ (King Arthur – Beherrsche dein Schicksal), „Deuce Bigalow: European Gigolo“ (Deuce Bigalow: European Gigolo), sein Auftritt als Lucky Luke in „Les Dalton“ (Die Daltons gegen Lucky Luke) sowie „Body Armour“ (Der Bodyguard – Für das Leben des Feindes), „Already Dead“ (Rache – Vergeltung hat ihren Preis), „Far Cry“ (Far Cry) und sein Auftritt als legendärer Hugo Stiglitz in Quentin Tarantinos „Inglourious Basterds“ (Inglourious Basterds). Im Thriller „The Courier“ (The Courier) spielte er mit Mickey Rourke, in „The Three Musketeers“ (Die drei Musketiere) mit Milla Jovovich, in Garry Marshalls hochkarätig besetzter romantischer Komödie „New Year’s Eve“ (Happy New Year) wirkte er ebenso mit wie in der Action-Komödie „This Means War“ (Das gibt Ärger) mit Reese Witherspoon.

Honig im Kopf © 2014 barefoot films GmbH, SevenPictures Film GmbH, Warner Bros.

Honig im Kopf
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Die romantische Action-Komödie „The Necessary Death of Charlie Countryman“ (Lange lebe Charlie Countryman) hatte ihre Premiere auf der Berlinale 2013, und er spielte darin neben Shia LaBeouf, Evan Rachel Wood und Mads Mikkelsen. 2014 trat Schweiger neben Christoph Waltz in „The Muppets … Again!“ (Muppets Most Wanted) auf. Ende 2015 drehte er an der Seite von Charlize Theron und John Goodman für „The Coldest City“.

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Daheim verbuchte er einen Riesenerfolg als Weltraum-Cowboy Rock in Bully Herbigs „(T)Raumschiff Surprise – Periode 1“, der ihm den Bambi und den deutschen Comedy Award einbrachte. Weitere Filme: „Was tun, wenn’s brennt?“, „Wo ist Fred?“, „Der rote Baron“, „Phantomschmerz“ und „Männerherzen“. 2011 folgte das Hit-Sequel „Männerherzen … und die ganz ganz große Liebe“. Sprechrollen als Kleiner Tiger übernahm er 2006 in dem animierten Janosch-Film „Oh, wie schön ist Panama“ und 2015 in der Exupéry-Verfilmung „The Little Prince“ (Der kleine Prinz). In Peter Torwarths „Nicht mein Tag“ absolvierte er einen Gastauftritt. 1998 inszenierte Til Schweiger sich selbst in „Der Eisbär“. Ein Hit war auch seine zweite Regiearbeit „Barfuss“, in der er neben Johanna Wokalek auch die Hauptrolle übernahm. Für diese Leistung erhielt Schweiger einen weiteren Bambi. 2007 verbuchte er als Co-Autor, Regisseur und Hauptdarsteller einen gigantischen Erfolg mit „Keinohrhasen“ (Bambi, Ernst-Lubitsch-Preis), den über sechs Millionen Zuschauer im Kino gesehen haben. Schweiger gewann den Publikumspreis bei der Verleihung der Bayerischen Filmpreise, den Ernst-Lubitsch-Preis sowie (zusammen mit Nora Tschirner) erneut den Bambi und den Deutschen Comedy Award. Danach folgte die Abenteuerkomödie „1 1/2 Ritter – Auf der Suche nach der hinreißenden Herzelinde“ mit sich in der Hauptrolle, die er auch wieder als Regisseur und Produzent durchführte.

Honig im Kopf © 2014 barefoot films GmbH, SevenPictures Film GmbH, Warner Bros.

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Keinohrhasen mit Nora Tschirner & Til Schweiger Deutsche Filmkomödie von 2007 jetzt online ansehen

Keinohrhasen
mit Nora Tschirner
& Til Schweiger
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Männerherzen (2) und die ganz ganz große Liebe Deutsche Filmkomödie von 2011 Christian Ulmen, Til Schweiger uvm. Film jetzt online ansehen

Männerherzen (2) und die ganz ganz große Liebe
Deutsche Filmkomödie von 2011
Christian Ulmen, Til Schweiger
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Honig im Kopf

Honig im Kopf
mit Till Schwaiger
Komödie 2014
Filmstream

TVier gegen die Bank

Vier gegen die Bank
Deutscher Filn
von Wolfgang Petersen
25.12.2016

2009 produzierte und inszenierte er den Nachfolger von „Keinohrhasen“ mit dem Titel „Zweiohrküken“ (Deutscher Comedy-Preis). Auch in dieser rasanten Beziehungskomödie übernahm er an der Seite von Nora Tschirner die Hauptrolle. Das Sequel war ebenfalls ein großer Erfolg und konnte über vier Millionen Zuschauer verbuchen. 2011 verantwortete Schweiger als Regisseur, Drehbuchautor, Produzent und Hauptdarsteller die Komödie „Kokowääh“ (Deutscher Comedy-Preis), die fast 4,5 Millionen Zuschauer im Kino sahen. 2012 erwies er den in Afghanistan kämpfenden deutschen Soldaten seinen Tribut mit dem Action-Thriller „Schutzengel“, in dem Schweiger und seine Tochter Luna die Hauptrollen übernahmen. 2013 stellte sich „Kokowääh 2“ (Deutscher Comedy-Preis, Romy als Bester Film und für die Beste Regie) als weiterer großer Kinohit heraus. Dann inszenierte Schweiger zusammen mit Maja Gräfin Rothkirch seinen ersten Animationsfilm: „Keinohrhase und Zweiohrküken“, in dem er auch als Sprecher mitwirkte.

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Weihnachten 2014 folgte „Honig im Kopf“ (Regie/Produktion/Drehbuch) mit Dieter Hallervorden, Emma Schweiger und Til Schweiger in den Hauptrollen – dieser Hit zählt mit über sieben Millionen Zuschauern inzwischen zu den erfolgreichsten deutschen Filmen aller Zeiten. „Honig im Kopf“ erhielt unter anderem den Deutschen Filmpreis (Lola) für den besucherstärkstenFilm, die Romy als Bester Film und für die Beste Regie, den JupiterAward, den Comedy Award, den Civis-Medienpreis sowie den Bambi als Ehrenpreis der Jury.
Seit April 2013 tritt Til Schweiger als Hamburger Ermittler im „Tatort“ auf. Die von Christian Alvart inszenierte erste Episode „Willkommen in Hamburg“ erzielte die Traumquote von 12,57 Millionen Zuschauern. 2014/2015 folgten die Episoden „Kopfgeld“, „Der große Schmerz“ und „Fegefeuer“. Am 4. Februar 2016 startete der erste Kinoeinsatz des Hamburger Teams: „Tschiller: Off Duty“.

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Im Sommer 2016 fanden die Dreharbeiten zur Verfilmung der beliebten Kinderbuchreihe „Conni & Co. 2“ statt, in der seine Tochter Emma Schweiger die Hauptrolle zum zweiten Mal übernahm. Til Schweiger fungiert bei diesem Sequel als Regisseur. Aktuell war er als Produzent und Darsteller an dem CRO-Kinofilm „Unsere Zeit ist jetzt“ (Start: 6. Oktober) beteiligt.

Das Originaldrehbuch verfasste der amerikanische Drehbuchautor Tripper Clancy, die „Til Schweiger“-Entdeckung Lucy Astner adaptierte das Drehbuch zusammen mit Wolfgang Petersen.

Das Originaldrehbuch verfasste der amerikanische Drehbuchautor Tripper Clancy, die „Til Schweiger“-Entdeckung Lucy Astner adaptierte das Drehbuch zusammen mit Wolfgang Petersen. > Filmstream

Daneben produzierte Schweiger Thomas Jahns „Auf Herz und Nieren“, Lars Büchels „Jetzt oder nie – Zeit ist Geld“ sowie Reto Salimbenis „One Way“, in dem er auch die Hauptrolle spielte. 2013 folgte Tobias Wiemanns Regiedebüt „Großstadtklein“. Als Co-Produzent war Schweiger an „Nicht mein Tag“, „Wüstenblume“, „Phantomschmerz“, „Erbsen auf halb 6“ und „Friendship!“ beteiligt. Zuletzt coproduzierte er die deutsch-türkische Produktion „8 Sekunden – Ein Augenblick Unendlichkeit“, der im Februar 2015 seinen Kinostart in der Türkei hatte sowie Ende Oktober 2015 in Deutschland. 2016 ist er in einer Hauptrolle in dem Film “Vier gegen die Bank” zu sehen (Kinostart 25.12.2016)

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Til Schweiger – Filme – Vita was last modified: Dezember 10th, 2016 by Filmredaktion gutefilmefinden.de

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